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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Abschied

Mit diesen Worten verabschiede ich mich in diesem Jahr von euch:




Herzlichst
SelMama

Donnerstag, 13. Dezember 2012

# Und trotzdem lebe ich weiter- Anja Wille



Klappentext:

Und trotzdem lebe ich weiter

"Ich möchte irgendwann wieder lachen können."

Ihr Sohn Felix ist acht Jahre alt, als er zu seinem Mörder ins Auto steigt. Wochenlang hofft sie, ehe die Todesnachricht kommt und ihr Leben zerstört. Doch Anja Wille überlebt das Unfassbare. Ein Schicksal, das tief unter die Haut geht und dennoch von Hoffnung erzählt.

Neu Ebersdorf bei Bremen, 30. Oktober 2004, es ist der letzte warme Herbsttag dieses Jahres. Um fünf Uhr nachmittags wartet Anja Wille auf ihren achtjährigen Sohn Felix, vergeblich. Und so beginnt der Albtraum ihres Lebens. Was nun folgt, ist die größte Suchaktion, die es je in diesem Land gab. Die Polizei sucht mit Hunden und Hubschraubern, die Helfer von Feuerwehr und THW laufen durch Felder und Wälder, Jäger durchkämmen ihre Reviere. Am 7. Januar 2005 wird Felix gefunden. Auf dem Grund der Geeste, 20 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt. Wie überlebt eine Mutter den gewaltsamen Tod ihres Sohnes? Welche Qualen musste sie aushalten, bis sie endlich wieder Hoffnung schöpft? Mit großer Offenheit erzählt Anja Wille von ihrem langen Weg zurück ins Leben. Mein Fazit: Der schrecklichste Albtraum aller Eltern ! Erschütternd, ergreifend, schrecklich traurig! Tränen sind geflossen.
Dieses Schicksal lässt mich nicht mehr los.
Anja Wille lässt uns in den Abgrund blicken, in den sie mit voller Wucht gestoßen wurde.





Diese Aussage hat mich zutiefst getroffen, sie drückt das ganze Leid aus, das diese Mutter erfahren musste oder immer noch muss. Ich musste echt nach Luft schnappen, mich überfiel eine so tiefe Trauer, schrecklich...


Mir fehlen die Worte...

Anja Wille erzählt auch, wie ihr gesellschaftliches Umfeld langsam zerbröckelt, ihre Freunde wissen mit der Katastrophe nicht umzugehen, die Behörden behandeln sie weiter mit der kalten emotionslosen Art deutscher Bürokratie, fordern bereits gezahltes Kindergeld für den toten Sohn zurück. UNVORSTELLBAR! Die Presse stürzt sich auf die arme Frau, ihre Partnerschaft zerbricht, finanzielle Probleme kommen auch noch hinzu. Sie erfährt keine Gnade, egal was sie unternimmt, Anja Wille wird nur kritisiert.

Grenzenlose Bewunderung empfinde ich für Anja Wille, unter der tonnenschweren Last, die sie ganz alleine tragen musste, stand sie dennoch wieder auf.



( Die verschiedenen Schriftarten kann ich mir nicht erklären)



Dienstag, 11. Dezember 2012

Schneemann & 37° Grad

Zuallererst möchte ich mich für eure Kommentare zu meinem letzten Post bedanken, 
ich hätte mich bloß umschauen sollen, dann hätte ich auch andere schwarze Schäfchen entdeckt.
Willkommen schwarze Schäfchen!

Heute musste ich dran glauben, hier in Bayernland schneits und schneits.
Schnee wohin das Auge reicht; auch meine Kinder lieben den Schnee, obwohl die Mama wahrhaftig kein Winterkind ist. Diese Jahreszeit ist nicht meine Zeit; Schneeschippen in aller Herrgottsfrühe, wenn die Sonne noch schlummert, nee, man kann sich Schöneres vorstellen, oder?
Wie dem auch sei, heute haben mich die lieben Kleinen in den Garten gezerrt, und schon wurde ich mit Schneebällen attackiert. 
Denen habe ichs gezeigt, (oder eher sie mir). 

Dieser liebe Genosse hat sich die Schneeballschlacht nicht entgehen lassen:



(Ok, zugegeben, Spaß hat das Ganze dann schon gemacht...)


Endlich in der warmen Stube, haben wir uns mit einem warmen Kakao und diesen leckeren Zimtschnecken zum Auftauen auf die Couch gekuschelt.

Und weil ich Sommerkind immer noch friere, mache ich mir ganz warme Gedanken.
Diese Aufnahme vom letzten Urlaub hilft mir dabei:



Alles Liebe

SelMama