Ich bin bei keinem Social Network registriert.. Einen eigenen Blog zu führen ist das Äußerste in dieser Richtung, was ich mit meinen Prinzipien vereinbaren kann. Und selbst da, habe ich monatelang überlegen müssen.
Mit meinen Freunden und Verwandten möchte ich einen persönlichen Kontakt pflegen.
Doch dies scheint heutzutage eine Seltenheit zu sein. Die Leute treffen sich virtuell.
Sie stupsen sich an,
liken sich,
twittern,
posten,
eine Freundschaft wird heute angefragt.
"Ich wollte fragen wie es euch so geht", diese Anrufe gibt es so gut wie nicht mehr. Das macht man heutzutage über WhatsApp. Man tauscht Rezepte aus, zeigt sich die neu gekaufte Handtasche.
Man wetteifert miteinander, je mehr "Freunde" einer hat, desto höher sein Ansehen...
Ich will nicht den ganzen Tag online sein und ständig über Belanglosigkeiten berichten.
Diese Zeit hätte ich auch gar nicht. Die riesige Informationsflut der man da ausgesetzt ist, für mich ist das nur nervig. Ich will das alles gar nicht wissen. Die Interessen meiner Mitmenschen, die mir wichtig sind, erfahre ich gerne im persönlichen Umgang mit ihnen.
Ich werde natürlich oft nach "meinem" facebook gefragt. Auf meine Antwort, ich sei gar nicht dort, bekomme ich oft zu hören:" Sei froh!"
Da frage ich mich, wieso sind die Leute dann noch drin, wenn sie es auch als Belastung sehen.
Man kommt da wahrscheinlich nicht davon los. Ich kenne einige, die sich bei völlig entnervt abgemeldet haben, nachdem sich ihr Alltag nur noch danach richtete. Aber am Schluss haben sie sich wieder angemeldet. Ist es Sucht? Der gesellschaftliche Druck? Man will dazugehören, nicht ausgeschlossen sein, immer up to date, immer informiert. Und leider leider scheinen dieses "Ängste" realistisch zu sein.
Auch zu Hochzeiten wurde ich nicht eingeladen, denn die Einladungen wurden via facebook verschickt.
Telefonisch scheint keiner mehr erreichbar zu sein, Emails werden nicht mehr beantwortet oder erst Wochen später, SMS? Fehlanzeige.
Veranstaltungen verpasse ich,
mein Telefon fristet ein trauriges Dasein,
auf "Sie haben 1 neue Email" freue ich mich gar nicht mehr,
denn es ist sicher nur Spam,
SMS bekomme ich nur noch von meinem Telefondienstanbieter,
oder beim Onlinebanking ;-)
Vorbei die nächtlichen Plaudereien auf MSN, mit einer anderen schlaflosen Seele, (telefonieren deshalb nicht, weil der Rest der Familie längst schläft).
Online scheint dort auch keiner mehr zu sein...
Letztens war eine langjährige, (ehemals)sehr gute Freundin bei mir zu Besuch, die vor einigen Jahren ins Ausland gezogen ist.
Dass sie in Deutschland war, wusste ich nicht (mein Mann traf sie zufällig beim Einkaufen).
Dass sie mittlerweile ein drittes Kind hatte, wusste ich nicht.
Der Kontakt, den wir zu Beginn ihres Auswanderns per Email gepflegt hatten, ist mit der Zeit abgebrochen, denn ich bin nicht bei facebook.
Umso erstaunlicher ihre Aussage, wie ähnlich meine Tochter meinem Neffen ähnlich sehe.
Hä? Woher kennst du meinen Neffen? Na klar, facebook.
Diese Entwicklung stimmt mich ein wenig traurig. Wenn ich jemandem doch wichtig bin, dann wird dieser einen Anruf wagen, auch wenn es vielleicht aufwendig ist. Bequemer geht's virtuell. Aber ist die Bequemlichkeit hier ausschlaggebend? Möglichst viel erreichen mit dem Minimum an Aufwand?
Auch in der Cyberwelt wird unsereiner zunehmend ausgegrenzt. Anscheinend kommentieren die Blogleser auch irgendwie über die Social Networks. Ich weiß es nicht, klärt mich auf. Aber so erkläre ich mir die immer seltener werdenden Kommentare zu meinen Posts. Denn es tummeln sich einige täglich hier rum,das sagt mir zumindest die ständig wachsende Zahl der Seitenaufrufe (und ja, ich habe mein Kreuzchen auf "Meine Seitenaufrufe nicht verfolgen" ;-)
Ich will die Vorteile dieser Plattformen gar nicht abstreiten. Auch maße ich mir nicht an, über all jene zu urteilen, die ohne soziale Netzwerke, Smartphones etc nicht leben könnten. Jedem das Seine. Es darf sich bitte keiner angegriffen fühlen von diesem Post. Das sind lediglich meine Gedanken dazu, meine Einstellung, meine Erfahrung.
Und Mädels, so alt, wie dieser Post vielleicht vermittelt, bin ich gar nicht. ( *hüstel*32*räusper*)
Sie stupsen sich an,
liken sich,
twittern,
posten,
eine Freundschaft wird heute angefragt.
"Ich wollte fragen wie es euch so geht", diese Anrufe gibt es so gut wie nicht mehr. Das macht man heutzutage über WhatsApp. Man tauscht Rezepte aus, zeigt sich die neu gekaufte Handtasche.
Man wetteifert miteinander, je mehr "Freunde" einer hat, desto höher sein Ansehen...
Ich will nicht den ganzen Tag online sein und ständig über Belanglosigkeiten berichten.
Diese Zeit hätte ich auch gar nicht. Die riesige Informationsflut der man da ausgesetzt ist, für mich ist das nur nervig. Ich will das alles gar nicht wissen. Die Interessen meiner Mitmenschen, die mir wichtig sind, erfahre ich gerne im persönlichen Umgang mit ihnen.
Ich werde natürlich oft nach "meinem" facebook gefragt. Auf meine Antwort, ich sei gar nicht dort, bekomme ich oft zu hören:" Sei froh!"
Da frage ich mich, wieso sind die Leute dann noch drin, wenn sie es auch als Belastung sehen.
Man kommt da wahrscheinlich nicht davon los. Ich kenne einige, die sich bei völlig entnervt abgemeldet haben, nachdem sich ihr Alltag nur noch danach richtete. Aber am Schluss haben sie sich wieder angemeldet. Ist es Sucht? Der gesellschaftliche Druck? Man will dazugehören, nicht ausgeschlossen sein, immer up to date, immer informiert. Und leider leider scheinen dieses "Ängste" realistisch zu sein.
Denn ich werde ausgeschlossen.
Ich bekomme gar nicht mehr mit, wenn eine Freundin schwanger ist.
Wann sie entbunden hat. Wo sie ihren Urlaub verbracht hat.Auch zu Hochzeiten wurde ich nicht eingeladen, denn die Einladungen wurden via facebook verschickt.
Telefonisch scheint keiner mehr erreichbar zu sein, Emails werden nicht mehr beantwortet oder erst Wochen später, SMS? Fehlanzeige.
Veranstaltungen verpasse ich,
mein Telefon fristet ein trauriges Dasein,
auf "Sie haben 1 neue Email" freue ich mich gar nicht mehr,
denn es ist sicher nur Spam,
SMS bekomme ich nur noch von meinem Telefondienstanbieter,
oder beim Onlinebanking ;-)
Vorbei die nächtlichen Plaudereien auf MSN, mit einer anderen schlaflosen Seele, (telefonieren deshalb nicht, weil der Rest der Familie längst schläft).
Online scheint dort auch keiner mehr zu sein...
Letztens war eine langjährige, (ehemals)sehr gute Freundin bei mir zu Besuch, die vor einigen Jahren ins Ausland gezogen ist.
Dass sie in Deutschland war, wusste ich nicht (mein Mann traf sie zufällig beim Einkaufen).
Dass sie mittlerweile ein drittes Kind hatte, wusste ich nicht.
Der Kontakt, den wir zu Beginn ihres Auswanderns per Email gepflegt hatten, ist mit der Zeit abgebrochen, denn ich bin nicht bei facebook.
Umso erstaunlicher ihre Aussage, wie ähnlich meine Tochter meinem Neffen ähnlich sehe.
Hä? Woher kennst du meinen Neffen? Na klar, facebook.
Diese Entwicklung stimmt mich ein wenig traurig. Wenn ich jemandem doch wichtig bin, dann wird dieser einen Anruf wagen, auch wenn es vielleicht aufwendig ist. Bequemer geht's virtuell. Aber ist die Bequemlichkeit hier ausschlaggebend? Möglichst viel erreichen mit dem Minimum an Aufwand?
Auch in der Cyberwelt wird unsereiner zunehmend ausgegrenzt. Anscheinend kommentieren die Blogleser auch irgendwie über die Social Networks. Ich weiß es nicht, klärt mich auf. Aber so erkläre ich mir die immer seltener werdenden Kommentare zu meinen Posts. Denn es tummeln sich einige täglich hier rum,das sagt mir zumindest die ständig wachsende Zahl der Seitenaufrufe (und ja, ich habe mein Kreuzchen auf "Meine Seitenaufrufe nicht verfolgen" ;-)
Ich will die Vorteile dieser Plattformen gar nicht abstreiten. Auch maße ich mir nicht an, über all jene zu urteilen, die ohne soziale Netzwerke, Smartphones etc nicht leben könnten. Jedem das Seine. Es darf sich bitte keiner angegriffen fühlen von diesem Post. Das sind lediglich meine Gedanken dazu, meine Einstellung, meine Erfahrung.
Und Mädels, so alt, wie dieser Post vielleicht vermittelt, bin ich gar nicht. ( *hüstel*32*räusper*)
(dann bin ich eben das schwarze Schaf *hmpf*)
